Aktuelles

„Werkzeuge für eine gespaltene Gesellschaft. Wie man Gräben überwindet und Brücken baut“

Am 15.06.2022 spricht im Rahmen des Hamburger Tags der Demokratie 2022 neben dem Kommunikationspsychologen Prof. Dr. Friedemann Schulz von Thun u.a. unser Gründungsmitglied Ursel Etzel bei einer Podiumsdiskussion der Friedrich-Naumann-Stiftung über konstruktive Kommunikation zwischen Konfliktpartnern. Mehr zur Veranstaltung sowie die Möglichkeit zur Anmeldung findet sich hier: https://shop.freiheit.org/#!/Veranstaltung/e4n84

„Sinne schärfen, Kompetenzen erweitern“ im Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgericht in Schleswig am Sonnabend, den 17. September 2022

Nach längerer, pandemiebedingter Pause findet der Mediationstag in Schleswig endlich wieder statt! Am 17. September stehen die Zeichen ganz auf fachliche Kompetenzentwicklung – mit wachen Augen, offenen Ohren und allen weiteren Sinnen. Das Programm und die Anmeldemodalitäten sind hier abrufbar.

Mit einem Workshop zum Thema „Hidden agenda – was in der Mediation nicht auf den Tisch kommt“ ist Kirsten Schroeter als Referentin im Programm vertreten.

18. Konfliktmanagement-Kongress 2022 unter dem Motto „Mediationsräume“

Der diesjährige KM-Kongress des niedersächsischen Justizministeriums am 9. und 10. September 2022 widmet sich dem Thema „Mediationsräume“ unter verschiedenen interessanten Perspektiven. Das vielfältige Programm ist hier abrufbar; eine Anmeldung ist ab dem 1. Juni möglich. Die Erfahrung zeigt, dass diese etablierte und geschätzte Veranstaltung in der Regel rasch ausgebucht ist!

Kirsten Schroeter steuert ein Forum zum Programm bei – unter der Überschrift ‚Gesellschaftlich polarisierte Konflikte in der Mediation: „Business as usual“ oder eine besondere Herausforderung für die eigene Professionalität?‘ untersucht sie anhand von ausgewählten Fallbeispielen, worin in Zeiten besonderer gesellschaftlicher Polarisierung spezifische Anforderungen und Fallstricke für die Allparteilichkeit liegen – und wo Mediation als Verfahren und Profession möglicherweise an die Grenzen des Bearbeitbaren gelangt.

„Hilft da am besten Mediation oder Supervision oder…?“

Die meisten wissen recht genau, was sie beauftragen möchten, wenn sie sich an eine Mediatorin wenden. Doch gerade bei komplexen Konfliktlagen in Organisationen ist es bisweilen gar nicht so leicht, eine kluge Verfahrenswahl zu treffen. Unter der Überschrift „Wir suchen eine Mediatorin, die uns coacht…“ beschreibt Kirsten Schroeter in der Zeitschrift „Organisationsberatung, Supervision und Coaching“ (Springer), was die Entscheidung so anspruchsvoll macht und welche Kriterien dabei helfen, einen guten Weg zum stimmigen Verfahren zu finden.

Der Artikel steht hier als Volltext zur Verfügung (veröffentlicht am 29. Oktober 2021).

Welche Wirkungen hat eine Mediationsausbildung?

Geht es den Teilnehmenden einer Mediationsausbildung vor allem darum, anschließend zu mediieren? Und tun sie das dann auch in ausreichendem Maße? Wollen sie die neu gewonnenen Kenntnisse auch in ihre bisherige berufliche Rolle integrieren? Versprechen sie sich einen Mehrwert auch im persönlichen Bereich? Gibt es noch ganz andere Wirkungen, wenn man sich auf eine intensive Mediationsausbildung einlässt?

Gemeinsam mit ihrer Kollegin Ulla Gläßer vom Master-Studiengang Mediation und Konfliktmanagement an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) hat Kirsten Schroeter sämtliche Absolventinnen und Absolventen zu ihrer Perspektive auf die Effekte des Mediationsstudiums befragt. Die empirische Studie wurde parallel auch im Master-Studiengang Mediation an der Universität Kopenhagen (Dänemark) durchgeführt, wo unter der Leitung von Lin Adrian ein sehr vergleichbares Programm angeboten wird.

Die Studie zeigt eindrucksvoll, dass Mediationsausbildungen nicht nur auf die Tätigkeit als (freiberufliche*r) Mediator*in vorbereiten, sondern auf vielen Ebenen Früchte tragen. Die Wirkungen des Studiums gehen über den unmittelbar persönlichen und beruflichen Bereich hinaus. Ausgebildete Mediator*innen prägen die Mediationslandschaft mit und handeln als „agents of change“: Sie sind zu einem bedeutsamen Anteil ehrenamtlich als Mediator*in tätig. Sie halten Vorträge zu Mediation und/oder Konfliktmanagement und veröffentlichen in diesem Themenbereich. Sie tragen dazu bei, dass in unterschiedlichen gesellschaftlichen Kontexten Wissen über Mediation vermittelt wird und sie wirken daran mit, dass Mediation oder andere Formen des Konfliktmanagements eingeführt bzw. gefördert werden. All diese Befunde finden sich in erstaunlich vergleichbarer Weise sowohl in der deutschen als in der dänischen Stichprobe.

Wer gern mehr dazu lesen möchte, findet die vornehmlich quantitativen Ergebnisse in einem deutschsprachigen Artikel, der hier zum Download zur Verfügung steht. Die Auswertung der offenen (qualitativen) Antworten der Absolvent*innen ist in einem englischsprachigen Artikel gebündelt, der hier zum Download zur Verfügung steht.

Welche Bedeutung hat der Titel „Zertifizierte/r Mediator/in“? Kirsten Schroeter im Interview im aktuellen Schwerpunkt „Mediation“ der taz

Zwei Mal im Jahr wirft die taz nord einen Blick auf aktuelle Fragen der Mediationslandschaft – zu Beginn des Jahres 2021 liegt der Fokus auf Sinn (und Unsinn) des in Mediationsgesetz und Ausbildungsverordnung eingeführten Titels „Zertifizierte/r Mediator/in“. Unter der Überschrift „Ein schöner Titel mit viel heißer Luft“ steuert Kirsten Schroeter ihre Perspektive bei.

Mediationen können scheitern – Beitrag von Regina Harms und Kirsten Schroeter in der aktuellen Ausgabe vom „Spektrum der Mediation“

Mediationen könnrn scheitern – auf vielfältige Weise: Indem sie nicht zustande kommen, indem sie kaum oder keine Wirksamkeit entfalten. Konfliktparteien und Mediator*innen mögen das verschieden erleben; das Empfinden von Scheitern ist notwendig von Gefühlen massiver Enttäuschung, Frustration oder Verzweiflung begleitet. Der Beitrag (in Heft 2/2020, S. 24-28) plädiert für einen offeneren Diskurs über Scheitern in der Medation – auch jenseits des vertraulichen Rahmens von Supervision -, um unser professionelles Wissen über Möglichkeiten und Grenzen von Mediation zu schärfen und zu erweitern.

Details zur aktuellen Ausgabe der Zeitschrift finden sich hier.

Mediation – das Praxisbuch, (hrsg. von Silke Freitag und Jens Richter) mit Beiträgen von Regina Harms und Kirsten Schroeter ist im April 2019 in der 2., vollständig überarbeiteten und aktualisierten Auflage erschienen. Neu aufgenommen wurde ein von Jens Richter und Regina Harms verfasstes Kapitel zum Thema „Umgang mit informeller Macht in der Mediation“.

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Druckfrisch! Die 6. Auflage der „Konfliktlösungs-Tools“ ist soeben erschienen

Erfahrene Mediatorinnen und Mediatoren öffnen ihre Handwerkskoffer und teilen bewährte Herangehensweisen und Methoden – aus der Praxis für die Praxis, geordnet nach den Phasen einer Mediation. Kirsten Schroeter ist mit zwei Beiträgen dabei: Gemeinsam mit Alexander Redlich beschreibt sie den Nutzen von Actstorming für die Entwicklung eigener Mediationsexpertise; außerdem zeigt sie, wie die Frage „Was geht als Erstes schief?“ hilft, ausgehandelte Lösungen tragfähiger zu machen. Für Interessierte stellt der Verlag hier eine Leseprobe zur Verfügung, die die Chancen eines Vorwurfs ausleuchtet.

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Das Mediationszentrum Altona bezieht neue Räumlichkeiten
Endlich ist es soweit – nach sechs Jahren der erfreulichen Zusammenarbeit und gemeinsamen Entwicklung sind wir Anfang Mai 2018 in neue Räumlichkeiten umgezogen. Sie finden uns nun an der bewährten Adresse, Paul-Nevermann-Platz 5, 22765 Hamburg, jedoch in der 3. Etage.

Einblicke in die Praxis von Konfliktarbeit: Lesen Sie hinein im Blog „Strittig & Streitbar“!
Wer sich für Einblicke und Einsichten aus der Praxis von Mediatorinnen und Moderatoren interessiert, ist hier genau richtig: Das Team des Blogs „Strittig & Streitbar: Hinter den Kulissen von Konfliktarbeit“ eint die Lust, über die kleinen und großen fachlichen, methodischen oder auch ganz subjektiven Beobachtungen in der Mediationslandschaft schreibend nachzusinnen. Die fünf Autorinnen und Autoren – derzeit Kirsten Schroeter, Mette Bosse, Silke Freitag, Sascha Kilburg und Alexander Redlich – sind sämtlich Mitglieder des Vereins Konfliktberatung, Moderation und Training (KoMeT) e.V., der diesen Blog beherbergt.
Lesen Sie beispielsweise, wie gewinnbringend um die passenden (allparteilichen) Worte gerungen wird, wie Ausgrenzung begegnet werden kann, wenn sich in einer Gruppe alle gegen einen stellen oder was die Schattenseiten der erfolgreichen Etablierung von Mediation in Organisationen sein können!

Wie lassen sich Verhandlungen gut und ertragreich gestalten?
Ende Oktober 2017 erschien ein prall gefüllter Sammelband mit vielen erfahrungsgesättigten „Verhandlungs-Tools“ – unter dem gleichnamigen Titel präsentiert Herausgeber Peter Knapp Effiziente Verhandlungstechniken im Business-Alltag. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Silke Freitag steuert Kirsten Schroeter zwei Beiträge dazu bei. Sie widmen sich einerseits der Frage, wie sie am besten mit bewusst nicht offengelegten Interessen von Verhandlungsparteien, den sogenannten „hidden agendas“, umgehen. Sie beschreiben ihren methodischen Dreiklang, den sie dazu entwickelt haben. Zum anderen widmen sie sich den besonderen Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt, wenn man als Mitglied einer Gruppe die Moderation einer Verhandlung übernimmt – und dies gelassen und geklärt tun möchte.

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Kirsten Schroeter spricht bei NDR-Info über Mediation
In der Reihe „Welt-Wissen“ liefert der Radio-Sender NDR-Info in wenigen Minuten kompakte Erklärungen für Alltagsphänomene, Hintergründe zum Zeitgeschehen und Rückblicke in die Geschichte – informativ, verständlich und anregend. Im Mai 2016 stand Mediation im Mittelpunkt der Reihe – und Kirsten Schroeter vom Mediationszentrum Altona steuerte ihre Perspektiven bei. Hören Sie hier, was Mediation (alles) ist.

„Mediation – das Praxisbuch“ (hrsg. von Silke Freitag und Jens Richter) mit Beiträgen von Regina Harms und Kirsten Schroeter
Das im Beltz Verlag veröffentlichte Praxisbuch beschreibt die grundlegenden Abläufe des Mediationsverfahrens von den ersten Vorgesprächen bis zum Transfer einer Vereinbarung in den Alltag der Konfliktbeteiligten. Für jede Mediationsphase werden entsprechende Kommunikationsmethoden und die jeweiligen theoretischen Hintergründe erläutert. Der Schwerpunkt liegt auf Mediation in Organisationen, im Gemeinwesen, in Familien und mit Kindern. Ein Kapitel über das juristische Know-how und eines über »Wege in die Praxis« für angehende Mediatoren beschließen den Leitfaden.
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Regina Harms vom Mediationszentrum Altona beschreibt zum einen die Besonderheiten von Trennungs- und Scheidungsmediation und formuliert zum anderen die Notwendigkeit, als Mediatorin in Organisationen die eigene Haltung zu „Führung“ zu überprüfen. Kirsten Schroeter beschreibt (gemeinsam mit Juliane Ade) den Balanceakt, die Haltung als Mediatorin einzunehmen und auch in kniffligen Konfliktsituationen zu wahren, und zeigt auf, wie frisch ausgebildete Mediatorinnen und Mediatoren sich die eigenen Praxisfelder gut erschließen können.

Ute-Marie Metje und Michael Reich vom Mediationszentrum Altona bieten über Mieter helfen Mietern Hamburg e.V. Mediation bei Nachbarschaftskonflikten an
Nachbarn streiten über Räume, die sie gemeinsam nutzen: Treppenhaus, Boden und Kellerräume. Sie streiten um das abgestellte Fahrrad, den Kinderwagen im Eingangsbereich oder wegen unterschiedlicher Vorstellungen von Sauberkeit und Lärm. Die Situation eskaliert, das Gespräch verstummt oder bricht sich provozierend Bahn.
Wenn Nachbarn ihren Konflikt nicht mehr allein klären können, brauchen sie Unterstützung, um wieder ins Gespräch zu kommen, eine Lösung zu finden und eine gerichtliche Auseinandersetzung zu vermeiden. Hier ist Mediation eine gute Möglichkeit. Der Hamburger Mieterverein „Mieter helfen Mietern“ macht seinen Mitgliedern aktiv das Angebot zur Mediation – und hat dafür Ute-Marie Metje und Michael Reich vom Mediationszentrum Altona gewonnen.

Artikel über Erbmediation in der taz
Ursel Etzel vom Mediationszentrum Altona empfiehlt für die oft besonders konfliktträchtigen Erbfälle eine Mediation als Investition in den Familienfrieden:
Investition in den Familienfrieden